Fischfang in Deutschland

Fischfang DE kc_heine / flickr.com

Der Fisch gehört zu den Hauptnahrungsquellen der Menschen. Der Fischfang in Deutschland ist aus mehreren Gründen beliebt. Die Deutschen essen gern Fisch wegen der Eiweiße,Fettsäuren,Vitaminen und Mineralstoffen. Dies sind alles sehr gute und wichtige Nährstoffe für unseren Körper. Es gehört auch dazu das viele Menschen bis heute noch von der Fischerei in Deutschland ihr Einkommen erzielen. Seit ca. 8000 Jahren begann man schon mit Speeren,Netzen und Haken Fische zu jagen. Das blieb Jahrtausende ohne Folgen für die Meeresumwelt. Bis zum 17.Jahrhundert die Walfangflotten erste Auslieferungen tätigten. So begann die Industrialisierung von Walfang und etwas später die Fischerei.Zum heutigen Fischfang in Deutschland gehört die Fischwirtschaft.

Dazu gehört die Fischzucht, Fischereiflotte, Binnenfischerei, Fischgastronomie, Fisch Groß- und Einzelhandel, Binnenfischerei und ganz wichtig die Fischindustrie. Seit den 80igern gehen die Fischmengen in der Nord und Ostsee sehr stark zurück. Durch Ausbeutungen und Fangverboten verschwinden viele Arten aus den Gewässern. Das Fehlen vieler verschiedener Arten verändert ganze Lebensgemeinschaften. Auch viele Seen, Flüsse und Meere gelten heute als unerschöpflich. Dringend müssen Regelungen getroffen werden wegen der wachsenden Bevölkerung und deren Einkommen.

Offizielle Zahlen sagen das heute jährlich über 100 Millionen Tonnen Fisch gefangen werden. Offene Fragen bestehen. Wie viele Fische gefangen werden die Piraten zum Opfer fallen oder die als wertlos von Bord gehen und verenden. Von 230 heimischen Fischarten von der Nordsee werden gerade mal noch 23 Arten genutzt. Besonders gefährdet sind Butt und Aal in der Ostsee. Auch der exzessive Thunfischfang ist, international gesehen, sehr problematisch. Nicht das dies das schlimmste wäre denn auch der Schiffsverkehr, Bauprojekte, Öl-Gasförderungen und der Tourismus geben auch eine sehr große Belastung ab.

80 Prozent der Fischprodukte werden in Deutschland importiert und 62 Prozent kommen aus Drittländern. Im vergangenen Jahr wurden mehr Fische gegessen als jemals zuvor. Fische die vor einigen Jahren als Exoten galten sind heute fest im Speiseplan etabliert. Auch neue Arten sind im laufe der Zeit hinzugekommen. Neue Angebotsformen sorgen auch dafür das Fisch und Meeresfrüchte immer im Genuss bleiben. Wenn die bestehenden Arten der Meere weiterhin erfolgreich als Nahrungsquelle dienen soll müssen allerdings alle Akteure aktiv und verantwortungsvoll mitwirken.