Die internationale Fischereiindustrie
Pedro Ribeiro Simões / flickr.comDie internationale Fischereiindustrie hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Die Umwelt hat nicht unerheblichen Einfluss auf diesen wichtigen und naturverbundenen Wirtschaftszweig. Zu den Einflüssen der Umwelt auf die Einkommensitation der Fischer und aller damit verbundenen Wirtschaftbetriebe zählt nicht nur der Zustand der Umwelt, sondern auch internationale Fischerei Gesetze, die das Fangen von bestimmten Fischarten oder zu gewissen Zeiten regeln und / oder untersagen.
Besonders die ökologischen bedingten Veränderung des System Meer führen auch zu erheblichen Einbußen in der Fischerei. Die jünsten Entwicklungen am Golf von Mexiko können besonders tiefgreifende Einschnitte für die internationale Fischereiindustrie haben – schließlich werden zahlreiche Kleinstlebewesen von dem Ölteppich vergiftet. Die kleinen Lebewesen sind durch das Gift kaum beeinträchtigt, werden jedoch von größeren Lebewesen verspeißt und gelangen somit auch in die menschliche Nahrungskette. Besonders die Fischbestände im Golf von Mexiko leiden unter der jüngsten Ölpest – und damit auch die dortige Fischerei.
Der internationalen Fischereiindustrie macht auch der Artenschutz zu schaffen. Haie, Wale und Delfine stehen unter besonderer Beobachtung der Öffentlichkeit und können nur noch unter erschwerten Fangebdingungen gefangen werden. Doch auch andere Arten sind in den Focus von Umweltschützern gelangt, Fang Quoten und Schonzeiten begrenzen das Geschäft mit dem Gold der Meere und viele, besonders kleinere Küstenfischer stöhnen unter den Einbußen. Auf den dramatischen Rückgang diverser Arten wird mit einer strickten Reglementierung der Fänge reagiert – jedoch ohne engmaschige Kontrollen und rigerose Strafen ienzuführen. Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (CMS) werden international im Verbund von Fischereiindustrie, Wirtschaft und Ökoverbänden mit den Regierungen getroffen um die Tierbestände zu schonen.
Die internationale Fischereiindustrie ist Teil eines Ökosystems und hat viele Einflussfaktoren. Besonders in Sachen Beifang und Artenschutz hat sich in den letzten Jahren vieles getan – neue Harken und Netze helfen, besonders beim Thunfischfang, ungeliebten Beifang zu reduzieren und gezielteres Fangen zu ermöglichen. So leistet die internationale Fischereiindustrie einen aktiven Beirag zum Umwelt- und Artenschutz.